Sind Vogelspinnen gefährlich? Biss, Gift und Brennhaare erklärt

Sind Vogelspinnen gefährlich? Biss, Gift und Brennhaare erklärt

Sind Vogelspinnen eigentlich gefährlich?

Um dich gar nicht erst im Unklaren zu lassen: Für einen gesunden Menschen stellen Vogelspinnen keine echte Gefahr dar. Deshalb sind sie aber noch lange nicht harmlos. Wie riskant eine Begegnung tatsächlich ist, liegt wie in vielen anderen Bereichen auch im richtigen - oder falschen - Umgang.

Rund um Vogelspinnen halten sich hartnäckige Mythen, besonders wenn es um ihr Gift geht. Große, exotische Spinnen werden von vielen Menschen automatisch mit hoher Gefährlichkeit verbunden.

Doch ist diese Annahme überhaupt berechtigt? Wird ein Tier gefährlicher, nur weil es größer ist?

Genau das schauen wir uns in diesem Artikel an. Du erfährst, was über das Gift der Vogelspinnen tatsächlich bekannt ist, welchen Risiken du in der Haltung realistisch ausgesetzt bist und vor welchen Spinnen du dich tatsächlich in Acht nehmen solltest.

🛡️ Die Verteidigungsmechanismen von Vogelspinnen

Vorweg sei gesagt, Vogelspinnen wählen im Ernstfall fast immer die Flucht, bevor sie sich auf eine Konfrontation einlassen. Verteidigungsverhalten tritt meist also erst auf, wenn sich die Tiere bedrängt fühlen und keinen anderen Ausweg mehr haben.

Entscheidend ist daher, unnötigen Stress zu reduzieren und die Situation nicht zu provozieren. Aber ganz vermeiden lässt sich der Kontakt in der Haltung leider nicht. Die Spinnen müssen gelegentlich umgesetzt werden oder tolerieren, dass wir in ihrem Terrarium arbeiten. 

Doch welche Mechanismen sind das überhaupt, die den Vogelspinnen zu ihrer Verteidigung zur Verfügung stehen?

🦷 Die Cheliceren: Die Fangzähne

Vogelspinne Haut mit Fangzähnen

Wenn deine Spinne über die Scheibe läuft, sich für die Häutung auf den Rücken dreht oder sich in der Drohstellung aufrichtet, kannst du ihre Fangzähne bestaunen.

Bei großen Arten können diese beachtliche Längen erreichen und ein Biss mit den spitzen Fangzähnen ist entsprechend schmerzhaft.

👉 Die Cheliceren können unsere Haut problemlos durchdringen. 

☠️ Vogelspinnengift

Die Fangzähne dienen nicht nur dem mechanischen Biss. Vogelspinnen besitzen Giftdrüsen und können beim Zubeißen Gift in das Gewebe injizieren.

Nicht jeder Biss ist automatisch ein Giftbiss: Es wird auch von reinen Verteidigungsbissen berichtet, in denen vermutlich kein Gift injiziert wurde.

👉 Grundsätzlich verfügt jedoch jede Vogelspinne über Gift und zählt damit zu den Gifttieren.

🔥 Brennhaare

Bis auf wenige Ausnahmen besitzen alle New World Vogelspinnen ganz spezielle Haare auf ihrem Hinterleib, dem Abdomen. Diese werden Brennhaare genannt und sind mit feinen Widerhaken gespickt. Die Tiere können sie aktiv oder passiv abgeben.

Die wohl bekannteste und markanteste Form ist das sogenannte "Bombardieren". Dabei rubbelt die Spinne mit den hinteren Beinen in rascher Abfolge über ihr Abdomen und schleudert dabei die Haare in die Luft. 

Old World Arten fehlt dieser Abwehrmechanismus. Stattdessen weisen sie häufig eine ausgeprägtere Verteidigungsbereitschaft auf und sollen über ein potenteres Gift verfügen als ihre Artgenossen aus der Neuen Welt.

⚠️ Auf Warnsignale achten: Wann eine Vogelspinne sich bedroht fühlt

Ein Angriff kommt selten aus dem Nichts. In den meisten Fällen zeigen Vogelspinnen zuvor Verhaltensweisen, die uns auf Abstand halten und vermitteln sollen, dass die Spinne keinen Spaß mehr versteht.

Allerdings gilt: Nicht alle Individuen drohen lange. Einige Tiere fackeln nicht unnötig herum, sondern reagieren schneller und gehen früher in die Verteidigung über. 

😡 Threat Pose: Die Drohstellung

Pterinochilus murinus in der Drohstellung Vogelspinne

Der Begriff Threat Pose ist in der Welt der Vogelspinnenhaltung weit verbreitet und bedeutet übersetzt Drohstellung. 

Dabei richtet sich die Spinne auf, hebt die vorderen Beinpaare in die Luft und präsentiert ihre Fangzähne. Einige Tiere beginnen bei anhaltender Störung damit, nach dem Gegner zu schlagen, indem sie die erhobenen Beinpaare nach vorn peitschen.

👉 Diese Haltung ist als eindeutige Warnung zu verstehen. Meist ist das die letzte Eskalationsstufe vor einem möglichen Biss.

🔔 Stridulation

Manche Vogelspinnen können durch Reibung bestimmter Körperteile ein zischendes Geräusch erzeugen. Dieses Verhalten wird als Stridulation bezeichnet. 

Das Stridulieren geht häufig mit der Threat Pose und dem Schlagen einher und macht nochmal klar, dass die Spinne maximal gereizt ist.

⚔️ Wenn sich die Vogelspinne verteidigt: Biss und Brennhaare

Vogelspinnen, auch defensivere Arten, beißen nicht ohne Grund. Eigentlich kommt es nur dazu, wenn sich das Tier so bedrängt fühlt, dass es keinen anderen Ausweg mehr sieht.

👉 Bissunfälle lassen sich bei ruhigem und vorausschauendem Umgang in der Regel gut vermeiden - Ganz ausschließen lassen sie sich jedoch nie.

Werfen wir einen Blick darauf, mit was im Ernstfall tatsächlich zu rechnen ist. 

🦷 Der Biss

Nicht jeder Biss ist automatisch auch ein Giftbiss. Bei sogenannten trockenen Bissen oder Verteidigungsbissen werden keine oder nur eine sehr geringe Giftmengen abgegeben. 

In jedem Fall entsteht zunächst ein mechanischer Schmerz durch das Eindringen der Cheliceren in die Haut. Diese Wunde kann, je nach Art und Größe der Spinne, entsprechend tief sein und wird von Schwellungen und lokalen Schmerzen begleitet, die in das umliegende Gewebe ausstrahlen. 

Besonders ist hier die Form der Fangzähne hervorzuheben. Sie sind leicht gebogen und laufen spitz zu. Die Folge ist ein schmaler, nicht gerade verlaufender Wundkanal, der durch das anschwillende Gewebe zusätzlich verengt wird. 

👉 Eine gründliche Reinigung und Desinfektion des Wundkanals kann erschwert sein.

An den Fangzähnen der Spinne befinden sich außerdem Mikroorganismen, die beim Biss unter die Haut gebracht werden. In Kombination mit der erschwerten Reinigung erhöht sich das Risiko für Infektionen.

Der Biss sollte daher immer ernst genommen, sorgfältig gereinigt und im besten Fall ärztlich abgeklärt werden.

🔥 Die Brennhaare: Ein besonderes Merkmal der New World Vogelspinnen

In der Vogelspinnenhaltung wird zwischen Neuer und Alter Welt unterschieden. Gemeint ist die geografische Herkunft der Tiere. 

New World Arten stammen aus Mittel- und Südamerika, während Old World Vogelspinnen in Afrika und Asien verbreitet sind. New Worlds genießen den Ruf, ruhiger und einsteigerfreundlicher zu sein. Ob das im Einzelfall zutrifft, hängt stark vom Tier ab. 

👉 Konkrete Empfehlungen für deine erste Vogelspinne aus New und Old World findest du ganz am Ende vom Artikel Einsteiger Guide

Ein klarer Unterschied besteht jedoch in ihrem Verteidigungsverhalten, genauer in ihrem Verteidigungsrepertoire: Viele oder sogar die meisten dieser Arten mit nur wenigen Ausnahmen verfügen über sogenannte Brennhaare (urtizierende Haare), die bei Bedrohung zum Einsatz kommen können.

Die feinen Härchen mit Widerhaken können aktiv durch "Bombardieren" in die Luft abgegeben oder passiv durch direkten Kontakt übertragen werden. 

Auch wenn das zunächst vielleicht dramatisch klingt, ist der Kontakt mit Brennhaaren auf der Haut in den meisten Fällen vor allem unangenehm.

👉 Viele Halter beschreiben ein juckendes, reizendes Gefühl, vergleichbar mit Hautkontakt mit Glaswolle.

Dennoch sollten die Brennhaare auch nicht unterschätzt werden. In seltenen Fällen kann es zu stärkeren Reaktionen oder allergischen Beschwerden kommen. Es bestehen auch Unterschiede darin, wie empfindlich Menschen auf verschiedene Brennhaar-Typen reagieren. 

Einige Arten, z. B. aus der Gattung Theraphosa werden von vielen Haltern als besonders reizend beschrieben.

Kritisch wird es meist dann, wenn Brennhaare in empfindliche Bereiche wie Augen oder Atemwege gelangen. Die feinen Widerhaken können dort zu anhaltenden Reizungen führen, die unter Umständen ärztlich behandelt werden müssen.

👉 Ein achtsamer Umgang, gute Hygiene und das Vermeiden unnötiger Störungen helfen dabei, das Risiko deutlich zu reduzieren. 

☠️ Das Vogelspinnengift

Vogelspinnen sind Gifttiere. Das heißt, sie verfügen über Giftdrüsen und können beim Biss eine toxisch wirkende Substanz in das Gewebe injizieren.

Die entscheidende Frage ist jedoch: Wie gefährlich ist dieses Gift für den Menschen?

Für gesunde Menschen ist das Gift der Vogelspinne nach aktuellem Kenntnisstand nicht lebensbedrohlich. Bei vielen Arten kann man die Wirkung mit der Intensität eines Bienenstichs vergleichen.

👉 Schmerzhaft, lokal begrenzt und unangenehm, aber in der Regel nicht gefährlich.

🚨 Nicht harmlos, sondern ein Notfall: Der anaphylaktische Schock

Eine Ausnahme stellen allergische Reaktionen dar. Kommt es infolge einer bestehenden Allergie, derer man sich bis dahin nicht zwangsläufig bewusst sein muss, zu einem anaphylaktischen Schock, handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der sofort behandelt werden muss. 

👉 Möglicherweise sind Bienen- und Wespenstich-Allergiker tendenziell gefährdet, auch auf das Vogelspinnengift allergisch zu reagieren, das ist jedoch nicht belegt. Prinzipiell kann es jeden betreffen.

🌍 New World vs. Old World

Außerdem ist zu beachten, dass nicht alle Tiere das gleiche Gift haben. Zwischen Arten aus der Neuen und der Alten Weg bestehen Unterschiede. 

Gattungen aus afrikanischen oder asiatischen Ländern sollen ein potenteres Gift haben. Es werden insgesamt stärkere Symptome berichtet, die auch länger anhalten können. Dazu zählen Muskelkrämpfe, Herzrasen, Übelkeit und Schwindel. 

👉 Es wird vermutet, dass Old Worlds mit dieser höheren Potenz die fehlenden Brennhaare ausgleichen, ein Abwehrmechanismus, der ihnen nicht zur Verfügung steht. 

🤔 Warum gibt es so wenige Daten zur Giftwirkung von Vogelspinnen?

Ein Grund dafür, dass das Gift von Vogelspinnen vergleichsweise wenig erforscht ist, liegt vermutlich in seiner geringen medizinischen Relevanz für den Menschen.

Schwere oder lebensbedrohliche Verläufe sind äußerst selten, die Behandlung erfolgt normalerweise symptomatisch.

Ein spezifisches Gegengift existiert nicht und ist nach aktuellem Stand auch nicht notwendig. Entsprechend gering ist der Druck, umfangreiche klinische Studien durchzuführen.

Uninteressant ist das Gift dennoch nicht. Auf molekularer Ebene wird es durchaus untersucht, vor allem im Hinblick auf mögliche Anwendungen in der Medizin und Pharmakologie.

Für den praktischen Umgang in der Terraristik sind diese Erkennentnisse bislang jedoch nur bedingt von Bedeutung.

🧪 Das Gift der Gattung Poecilotheria

Eine der bekannteren Ausnahmen ist das Gift der Gattung Poecilotheria. Diese baumbewohnende Vogelspinne ist vor allem in Indien beheimatet und die Haltung ist in Deutschland je nach Bundesland sogar verboten oder stark reglementiert. 

Der Giftbiss einer Poecilotheria zeigt sich beim Menschen symptomatisch intensiver als der der meisten anderen Gattungen, weshalb die wirksamen Komponenten sowie deren Zusammensetzung durchaus interessant sind. 

Obwohl die genauen Bestandteile noch nicht vollständig ermittelt werden konnten, gilt die erhöhte Aktivität eines bestimmten Enzyms, welches für die Spaltung von Hyaluron zuständig ist, als sicher. 

👉 Hyaluronidase ist ein Enzym, das die Ausbreitung der Giftbestandteile im Gewebe begünstigen und somit die Wirkung insgesamt verstärken kann. 

Trotz teils erheblicher Beschwerden wird auch der Poecilotheria-Biss symptomatisch behandelt und es gibt keine bestätigten Todesfälle. Die Wirkung ist unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich für gesunde Menschen.

☠️ Was macht Gift eigentlich "giftig"?

Dass Gift gefährlich sein kann, weiß eigentlich jeder. Was es jedoch tatsächlich gefährlich macht, ist viel komplexer.

Grundsätzlich lassen sich Gifte danach unterscheiden, wie sie im Körper wirken. Einige greifen gezielt unser Nervensystem an, in diesem Fall spricht man von einer neurotoxischen Wirkung. Andere wirken eher lokal und schädigen Gewebe und Zellen.

Du kennst bestimmt das Sprichwort: Die Dosis macht das Gift. Das gilt eigentlich für jede Substanz und dafür gibt es sogar etwas wie eine Datenbank. 

Um die Giftikgeit messbar zu machen, wird in der Forschung häufig der sogenannte LD50-Wert verwendet. LD steht hier für lethale Dosis (lethal dose) . Dieser Wert gibt die Menge einer Substanz an, bei der 50% der Versuchstiere sterben.

👉 Das bedeutet: je kleiner der Wert, desto potenter das Gift.

🤔 Gibt es LD50-Werte für Vogelspinnen?

Die kurze Antwort: Es gibt kaum verwertbare Daten.

Um verlässliche Aussagen treffen zu können, wären standardisierte Studien unter kontrollierten Bedingungen notwendig. Solche Untersuchungen existieren für Vogelspinnen jedoch nur sehr eingeschränkt.

Ein Grund dafür ist die geringe medizinische Relevanz ihres Gifts. Schwere Verläufe sind selten, sodass vergleichsweise wenig Ressourcen in diese Forschung fließen.

👉 Eine einheitliche oder breit anwendbare Klassifikation der Giftstärke bei Vogelspinnen gibt es daher nicht.

Als gesichert gilt, dass die entscheidenden Komponenten im Vogelspinnengift überwiegend Proteine sind, zu denen auch die meisten Enzyme und Aminosäureketten zählen. 

🍽️ Vogelspinnen auf dem Speiseplan: Warum ein Gifttier verzehrbar sein kann

Vergiftungen können auf unterschiedlichen Wegen entstehen, etwa durch den Verzehr giftiger Substanzen wie bestimmter Pilze. Viele dieser Gifte bleiben konsistent giftig, auch wenn sie im Zuge der Zubereitung stark erhitzt werden. 

In einigen Ländern stehen jedoch giftige Tiere wie Skorpione oder Vogelspinnen auf dem Speiseplan und werden beispielsweise frittiert angeboten. Das wirft die naheliegende Frage auf: Was passiert dabei mit dem Gift?

Die wirksamen Bestandteile von Vogelspinnengift bestehen überwiegend aus Proteinen und Peptiden. Diese sind gegenüber dem sauren Millieu im Magen und der Hitze bei der Zubereitung empfindlich und werden denaturiert.

👉 Die Verdauung und der Garprozess führen zur Zerstörung der Strukturen und deaktivieren deren Wirkung. Das Gift wird dadurch normalerweise inaktiviert.

Trotzdem gilt: Vogelspinnen sollten hier, wo sie ausschließlich als Heimtiere vorkommen, nicht auf dem Teller landen, sondern im Terrarium sein, wo sie liebevoll gepflegt und aufgezogen werden, damit Liebhaber wie wir sie stolz bestaunen können und sie unbehelligt in Frieden ihr Leben leben lassen.

🤔 Welche Spinnen sind für den Menschen wirklich gefährlich?

Wenn wir an tödliche Spinnen denken, fällt den meisten Menschen wahrscheinlich zuerst die Schwarze Witwe noch vor den vermeintlich todbringenden Vogelspinnen ein. 

👉 Und tatsächlich, im Gegensatz zu Vogelspinnen besitzt sie ein Gift, das für den Menschen wirklich medizinisch relevanter ist.

Das Gift der Schwarzen Witwe wirkt stark neurotoxisch. Das darin enthaltene alpha-Latrotoxin beeinflusst die Signalübertragung im Nervensystem, indem es eine schwallartige Freisetzung von Neurotransmittern auslöst. Muskelkrämpfe, Schmerzen und andere Beschwerden können die Folge sein. 

👉 Unbehandelt kann es bis zum Atemstillstand und damit zum Tod führen - Todesfälle unter gesunden Erwachsenen sind jedoch selten.

Doch trotz ihres Rufs sind Schwarze Witwen sehr konfliktscheu und nicht aggressiv. Sie beißen, wenn sie sich massiv dazu getrieben fühlen und Todesfälle sind in der heutigen Zeit auf fehlende oder verspätete medizinische Versorgung und Allergien zurückzuführen. 

Für den Menschen sind beinahe ausschließlich ausgewachsene Weibchen gefährlich. Die Männchen haben in ihren Kieferklauen nicht die nötige Kraft, um unsere Haut zu durchdringen, außerdem ist ihre abgabefähige Giftmenge auch deutlich geringer. 

Einen anderen Mechanismus zeigt die Braune Einsiedlerspinne. Ihr Gift ist vor allem für das Gewebe giftig, verursacht lokale Zellschäden und kann leider auch zu schlecht heilenden Wunden oder nekrotischem Gewebe führen. 

Ein weiteres Beispiel für eine wirklich gefährliche Spinne ist die als Bananenspinne bekannte Wanderspinne. Einigen Quellen zufolge handelt es sich bei ihr mit um die giftigste Spinne der Welt. 

Ihr Gift ist stark neurotoxisch und kann auch beim Menschen problemlos systemische Reaktionen auslösen. Sie gehört damit wirklich zu einer der Spinnengruppen, der man die Gefährlichkeit nicht nur nachsagt, sondern die sie wirklich besitzt. Bissunfälle können hier ernsthafte medizinische Konsequenzen haben. 

📌 Fazit: Wie gefährlich sind Vogelspinnen?

Im direkten Vergleich wird deutlich; dass Vogelspinnen durch ihre Größe und auch durch ihr Verhalten beeindruckend wirken können, mit einer meist lokal begrenzten und medizinisch gut beherrschbaren Giftwirkung jedoch nicht mit den hochgefährlichen Tieren mithalten können. 

Im Umgang sollte man immer Respekt und Vorsicht walten lassen und Bisse oder Kontakt mit den Brennhaaren auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Aber der Glaube, Vogelspinnen seien angriffslustige Menschenjäger ist eindeutig ein Mythos.

Vielen Dank fürs Lesen!

Zurück zum Blog